Aufruf aus Anlass des zwanzigjährigen Bestehens des
Thüringer Seniorenverbandes BRH e. V. am 04. Oktober 2010
In den zurückliegenden 20 Jahren hat sich der Thüringer Seniorenverband BRH e. V. als Interessenvertreter der ehemaligen Angehörigen des öffentlichen Dienstes und aller Senioren des Freistaates zu einer starken und in der Öffentlichkeit anerkannten Organisation im Freistaat entwickelt. Wir sind also ein gesamtdeutscher Verband unter dem Dach des dbb. Das ist auf den unermüdlichen Einsatz und das persönliche Engagement vieler Mitglieder und Amtsträger in den 29 Orts- und Kreisverbänden zurückzuführen. Ihnen allen gelten der Dank und die Anerkennung des Landesvorstandes für die selbstlos geleistete ehrenamtliche Arbeit. Jetzt geht es darum, die erfolgreiche Arbeit fortzusetzen und das Mitgliederleben noch interessanter, abwechslungsreicher und seniorenfreundlicher zu gestalten. An jedem Ort und zu jeder Zeit gilt es, unser Motto „Sicher und geborgen im BRH" mit Leben zu erfüllen.
Wir engagieren uns insbesondere für eine sozial abgesicherte Zukunft der älteren Generation, das heißt:
- für die nettolohnbezogene Rentendynamisierung ohne wenn und aber,
- für die schnelle Angleichung der Rentenwerte Ost und West, was lt. Koalitionsvertrag noch in dieser Wahlperiode erfolgen soll,
- für die Angleichung der Altersversorgung sowie der Löhne und Gehälter im geeinten Deutschland,
- für eine umfassende soziale und gesundheitliche Betreuung und
- für eine verbesserte Gestaltung des Lebensumfeldes.
Wir wenden uns gegen jede Art der Benachteiligung und fordern das Mitspracherecht in allen Anliegen, die die ältere Generation betreffen, insbesondere wenn es um die Zukunft der Alterssicherung geht. Es geht uns des weiteren um unsere gleichberechtigte Teilnahme am kulturellen und gesellschaftlichen Leben, d. h., wir vermitteln unseren Mitgliedern noch stärker als bisher das Gefühl des Gebrauchtwerdens und wir treten ein für die Anerkennung ihrer Lebensleistung.
Wir die Angehörigen der älteren Generation sind aufgerufen.
Selbstvertrauen
und Selbstbewusstsein zu zeigen,
wenn es sich um die Vertretung unserer berechtigten
Belange handelt.

